Giro Dolomiti – 2.Etappe

Auf dem heutigen Programm standen 143km und 2200hm.
Um 7:30 Uhr ging es wieder in Bozen los
und damit im Feld nicht viel Luft zum quatschen blieb, ging es die ersten 45km mal satt bergauf, am Anfang etwas gemütlicher, dann ca. 30km mit durchschnittlich 7-8%.
Der Weg führte über den Karerpass ins wunderschöne Fassatal, dann der Abstecher (Zeitmessung) hinauf zur Gardeccia-Hütte und anschließend wieder durch das Fassatal, mit Ausblick auf Sella, Latemar und Rosengarten, zurück nach Bozen. Zurück hieß es fast 80km nur bergab. Ein heiden Spaß, der mir leider vergönnt blieb.
Auf der Zeitmessstrecke zur Gardeccia-Hütte riß mir doch tatsächlich an einer Steilpassage die Schaltung am Hinterrad ab und die Zeitmessung war dahin – disqualifiziert.
Wer aus dem Fahrerfeld dachte, es würde nicht mehr schlimmer als am Vortag gehen,
was die Steigung betrifft, wurde eines besseren belehrt, die Rampen von 15-20% waren gewaltig. Mir blieb nur das Staunen, wie die Bergflöhe
dort hochfuhren und auch Nadine in ihrer Klasse wieder den 15.Platz schaffte.
Während alle anderen anschließend die lange Abfahrt geniessen durften, fuhr ich im Begleitfahrzeug zurück.
Derweil wurde mein Rad von einem Servicewagen auf schnellstem Weg nach Bozen zur Reparatur gebracht. Am Ziel angekommen, erfuhr ich, dass mein Rad schon wieder fertiggestellt war. Das nenne ich mal einen Spitzenservice!

Somit starten morgen wieder 2 DJK-Fahrer
bei der Königs-Etappe der diesjährigen
Dolomiten-Rundfahrt, die Sella-Umrundung, mit Start/Ziel Bozen.

Viele Grüße an die Radsportler daheim,
Nadine und Dirk

(nächster Bericht folgt)