Rennen Dortmund-Brackel

Philipp Kortner

Der 72. Internationale Westfalen-Preis in Dortmund-Brackel lockte in den vergangenen Tagen die Dülmener Radsportler Matthias Jenke und Phillip Kortner an. Der Rennkurs, mit knapp 9 Kilometer Distanz einer der längeren Sorte, beinhaltete eine schlecht asphaltierte Abfahrt sowie einen knackigen Zielanstieg.

Zunächst wurde bei noch empfindlichen 6 Grad und Nieselregen die C-Klasse mit Matthias Jenke auf die Strecke geschickt. Er konnte weite Strecken des Rennens vorne an der Spitze mitfahren. In der letzten Runde kam es jedoch auf der Abfahrt zu einem Sturz im vorderen Fahrerfeld, so dass der Großteil der Fahrer abbremsen musste. Auch Jenke war hiervon betroffen, mit Platz 57 im Gesamtresultat zeigte er sich jedoch sehr zufrieden.

Anschließend startete in Diensten des Teams Rolinck Phillip Kortner im KT-A-B Rennen. Bei der langen Renndistanz von 133 Kilometern bildete sich zu etwa der Hälfte des Rennens eine 18-köpfige Spitzengruppe, zu der auch der Dülmener gehören sollte. Bekanntester Fahrer dieser Gruppe war Sven Krauß, ehemaliger Team Gerolsteiner Profi, mit Tour de France und Giro d’Italia Erfahrung. Vier Runden vor Schluss war das Ende der Ausreißer jedoch besiegelt, so dass Kortner dass Rennen im Hauptfeld beendete.

Am nächsten Tag stand Kortner erneut an der Startlinie – dieses Mal führte der Weg nach Krefeld. Auf dem schnellen 1,6 Kilometer Rundkurs mussten insgesamt 72 Kilometer zurückgelegt werden. Da das Team Rolinck mit einem Fahrer in der Spitzengruppe vertreten war, sorgten der Dülmener und seine Teamkollegen durch entsprechende Fahrweise für ein Durchkommen dieser Gruppe. Insgesamt fanden sich abschließend 4 Rolinck-Fahrer unter den ersten 20 wieder – eine gute Teamleistung, mit der alle zufrieden sein konnten.

-olr-

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