Rennen Köln-Schuld-Frechen

Oliver Rech und Phlipp Kortner

Erschöpft, aber dennoch zufrieden kehrten Oliver Rech von der DJK Dülmen und Phillip Kortner vom Team Rolinck aus Köln zurück. Die beiden hatten die lange Anreise für die 59. Auflage des Radklassikers Köln-Schuld-Frechen in Kauf genommen. Bei dem riesigen Starterfeld von rund 260 Fahrern standen für die B-/C-Klasse 145 selektive Rennkilometer mit etwa 1.000 Höhenmetern durch die Eifel auf dem Programm. Den Höhepunkt bildete hierbei ein Anstieg auf 550 Höhenmetern mit einer maximalen Steigung von 13 Prozent.

Obwohl Rech bei den ersten Rennen der Saison wegen fehlender Rennlizenz passen musste, war er gleich nach wenigen Kilometern an der Spitze des Hauptfeldes zu finden. Dies sollte auch die richtige Entscheidung sein, da bereits viele Fahrer schon vor dem Anstieg aufgrund des starken Seitenwindes zurückfielen. Nach 60 gefahrenen Kilometern ging es in den Anstieg, in dem die beiden Dülmener etwas zu kämpfen hatten und den Anschluss nach ganz vorne verloren. Dennoch konnten sie auf den folgenden Kilometer unter starkem Kraftaufwand mit weiteren Fahrern den Anschluss zur Spitze wiederherstellen.

Auf dem sehr schnellen Rückweg, bei dem das Tempo selten unter 50 km/h sank, sortierte der starke Wind das übrig gebliebene Fahrerfeld immer weiter aus. Dieser wurde schließlich auch Kortner zum Verhängnis, der etwa 30 Kilometer vor Schluss die Segel streichen musste.

Rech konnte sich währenddessen trotz einsetzender Krämpfe weiter vorne behaupten und erreichte in der ersten Verfolgergruppe, die lediglich aus noch etwa 30 Fahrern bestand, das Ziel. Hier konnte er nach 3,5 Stunden im Sprint um Platz Zehn den achtvollen 23. Gesamtrang erkämpfen. Kortner, der wenige Minuten später das Ziel im aussortierten Hauptfeld überquerte, belegte Platz 66.

-olr-

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.